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UNITED AUDIENCE

United Audience ist ein interaktives Webserienformat. Bei United Audience übernehmen die Zuschauer_innen die Entscheidungen ihrer Heldinnen und Helden und steuern diese selbst durch ihre Abenteuer.

 

 

 

SO FUNKTIONIERT'S
 

Intro. 

Das fiktionale Webserienformat United Audience nutzt die größte Stärke der Internetcommunity: ihre Kreativität! Bei United Audience treffen die Zuschauer_innen die Entscheidungen der Hauptfigur. Die Zuschauer_innen und wir als Macher_innen der Serie stehen während der gesamten Herstellung in einem gemeinsamen kreativen Prozess. Das Format liefert für unterschiedlichste Genres und Erzählformen einen Mehrwert im Unterhaltungsfaktor und erschließt durch seinen spielerischen Charakter neue Zuschauersegmente. 

Wie funktioniert eine United Audience-Serie?

Am Ende jeder Folge muss die/der Protagonist_in eine Entscheidung treffen. Das Publikum hat nun die für 24 Stunden nach der Veröffentlichung die Möglichkeit selbst Vorschläge einzureichen, wie entschieden werden soll. Ohne Vorgaben – völlig frei. Dabei kann es über bereits geschriebene Vorschläge abstimmen. Die Lieblingsentscheidung des Publikums (top comment) muss am Anfang der nächsten Folge umgesetzt werden, die Zuschauer schreiben also selbst an der Serie und beeinflussen das Schicksal ihrer Held_innen.

Was ist das Besondere an United Audiences Interaktion mit den Zuschauer_innen?

Durch die Möglichkeit eigene Ideen einbringen zu können und über diese  abzustimmen, nutzt man die Kreativität einer breiten Masse, eines kollektiven Gehirns, die die Wendungen und Entscheidungen so originell und abwechslungsreich wie möglich gestalten. Gleichzeitig entsteht dadurch ein besonders hohes commitment der Zuschauer_innen zur Serie, da sie selbst in die Handlung verstricken und für sie verantwortlich sind. 

Was genau können die Zuschauer_innen entscheiden?

Sofern sie eine Entscheidung für die Protagonisten formulieren – alles.

Warum wird der top comment immer bedingungslos umgesetzt?

Die konsequente Umsetzung des top comments ist United Audience markantes Alleinstellungsmerkmal im Markt der Webserien. Ohne eine bedingungslose Umsetzung wäre das Konzept nicht so radikal und innovativ. Die Macht liegt beim Publikum, auf eigene Verantwortung. Denn obwohl sie für die Protagonisten Entscheidungen treffen können, können sie die Konsequenzen nicht unbedingt vorhersehen. Wie im echten Leben.

Können Kommentare die Serie sabotieren?

Nein! Für uns ist kein Kommentar zu absurd. Ob eine Entscheidung die Story nun konstruktiv vorantreibt oder schlichtweg unsinnig ist – wir finden alles gut und wollen alles sehen (ein paar ethische Grundregeln wird es jedoch geben). Natürlich werden auch die absurden Kommentare im Writers Room kreativ aufgenommen und treiben die Story umso unvorhersehbarer voran. Je absurder die top comments sind, desto höher ist das Interesse für die Serie. Denn gerade dann kommt das Spielprinzip und unser Versprechen, jede Entscheidung umzusetzen, zur vollen Entfaltung. 

Wie lässt sich eine United Audience-Serie optimal auswerten?

Um das Storytelling noch spannender zu gestalten und gleichzeitig eine maximale Reichweite zu erzielen, bietet es sich an, innerhalb eines Settings, nicht nur eine, sondern mehrere Figuren über mehrere Communities steuern zu lassen. So entstehen parallel mehrere Serien. Die erste Serie, die mit United Audience konzipiert worden ist, besitzt zwei Protagonisten, die jeweils von verschiedenen Communities gesteuert werden. Durch die sich mitunter überkreuzenden Handlungen entsteht eine neue Ebene in der Mitgestaltung für die Zuschauer und provoziert gleichzeitig einen Cross-Over-Effekt, bei dem sich beide Kanäle gegenseitig bewerben und für ein größeres, aktiveres Publikum sorgt.

Erste united audience-serie: ALIEnize

Ende September 2017 sind die Dreharbeiten zur Pilotfolge von ALIENIZE fertiggestellt worden. ALIENIZE ist die erste experimentelle Webserie, die nach den Kriterien von United Audience konzipiert wird. 

Die beiden Geschwister Sara und Mirko, gespielt Luise von Finkh und Ali Orcan, treffen nach der Geburtstagsfeier ihrer Großmutter (Luise Lunow) in einem schummrigen Parkhaus auf einen Außerirdischen (Dennis Kamitz). Das Alien teleportiert Sara auf einen fremden Planeten, wo sie vom König seiner Alienspezies den Auftrag bekommt, die Ankunft seinen Volkes auf der Erde vorzubereiten. Währenddessen steckt das mysteriöse Alien mit Mirko auf der Erde fest, da sein Teleportationsapparat nicht mehr funktioniert. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten merken die beiden, dass sie sich gar nicht so schlecht leiden können und machen als Duo Berlin unsicher.